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Vom: 03.09.10
Innovative Kameratechnik „Made in Germany“ von KST
Seit 1999 fertigt die KST GmbH, Kamera & System Technik, in Pirna Videokameras für Schienenfahrzeuge.
Auf der diesjährigen InnoTrans setzt das Unternehmen drei Schwerpunkte: Ein grundsätzliches Problem von Außenkameras an Fahrzeugen ist die Verschmutzung bzw. Beschädigung der Sichtscheiben. Gemeinsam mit dem Institut für Strömungsmechanik der TU Dresden arbeitet die KST GmbH an der Entwicklung umweltre-sistenter aerodynamischer Kameragehäuse. Erste Ergebnisse werden auf der Messe gezeigt. Herkömmliche CCD- und CMOS-Kameras sind maximal für einen Arbeitstemperaturbereich der Temperaturklasse T1 (-25°C bis +55°C) ausgelegt. Moderne PIXIM-CMOS und Double-Speed CCD-Sensoren, welche auf Grund ihrer sehr gu-ten Bildergebnisse gern für fah-rerunterstützende Systeme verwendet werden, dürfen nicht bei Temperaturen unter 0°C betrieben werden. Ähnliches gilt für Temperaturen über 55°C. Ein neu entwickeltes Gehäusesystem passt den Arbeitstemperaturbereich dieser Kameras an die im Bahn- bzw. Luftverkehr geforderten Temperaturklassen an.Die Einbindung der On-Board-Videotechnik auf Fahrzeugen in ein ethernetbasiertes Datennetzwerk wird mehr und mehr zum Standard. Zurzeit ist nur eine limitierte Auswahl an Kameras am Markt verfügbar, welche den Anforderungen auf Schienenfahrzeugen entsprechen. KST stellt eine Kamera vor, welche die Vorzüge einer Netzwerkkamera mit denen einer analogen Livebildkamera verbindet.
Halle 6.2, Stand 103
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