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Vom: 10.03.10
SPNV: NVV: NWL-Angebot für Fernverkehr zu schlecht
Im Streit um Ersatzverkehr für wegfallende IC-Züge zwischen den Aufgabenträgern Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) (s. aktuelle Ausgabe von Rail Business) hat der NVV gegenüber Rail Business erläutert, warum das Ostwestfälische Angebot nicht angenommen wurde.
So wäre in der Früh ein für Nordhessen wichtiger Zug nicht mehr fahrbar gewesen, deswegen den RB 89-Frühzug nach Kassel vorzuverlegen, habe der NWL aber abgelehnt. Laut NVV hätte der NWL-Zug bei der früheren Ankunft wesentlich mehr Anschlüsse realisieren können. Da sich der Westfälische Aufgabenträger nach den Worten des NVV darauf „ leider nicht einlassen“ wollte, habe keine Zustimmung erfolgen können. Überdies habe das NWL-Konzept mit der durchgebundenen RB 89 deutlich Fahrzeitnachteile in der Relation Kassel – Dortmund von „mindestens 20 Minuten“ gegenüber dem IC, so der NVV. Leider habe der NWL das vom NVV vorgeschlagene Konzept, Ersatzverkehre unter Einschluss der RE 11 (Düsseldorf - Dortmund – Paderborn) aufzubauen, abgelehnt. (cm)
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