NEWS
Vom: 18.04.11
Deutsche Bahn: Datenaffäre kostet 45 Mio. EUR
Die Affäre um das illegale Scannen von Mitarbeiterdaten hat die Deutsche Bahn rund 45 Mio. EUR gekostet.
Diese Zahl stehe in den vertraulichen Unterlagen für den DB-Vorstand, schreibt die Stuttgarter Zeitung. Die Summe beinhalte Abfindungen und Einmalzahlungen. Die Angaben stammen aus dem Geschäftsabschluss des Jahres 2009. Als Folge des Datenskandals ist damals u.a. DB-Chef Hartmut Mehdorn gegangen. Offiziell seien die Kosten Teil der Rubrik „neutrale und periodenfremde Posten im Ergebnis vor Steuern“, dort aber nicht separat aufgelistet. Die Strafzahlung damals hat bei 1 Mio. EUR gelegen. Im Gegensatz zur Telekom, die bei einem ähnlichen Datenskandal hinter die Verantwortlichen auf Schadensersatz verklagte, verzichtet die DB-Spitze bis heute darauf. In diesem Zusammenhang kritisiert Anton Hofreiter, Verkehrsexperte der Grünen im Bundestag, dass das Mandat der Sonderermittler bei der DB „viel zu früh beendet“ worden sei. (cm)
Diese und weitere News konnten Abonnenten von Rail Business bereits am 13.05.2011 lesen!
Diese hier gekürzten News erhalten Abonnenten von Rail Business einige Tage vor Erscheinen auf der Website, täglich um 16 Uhr gebündelt als E-Mail.
Zum kostenlosen ProbeaboMit dem Rail Business-Infopaket erhalten Sie:
- Wöchentlich: 8- bis 12-seitiger Branchenreport mit Hintergrundberichten, Analysen und
Kommentaren (per Post oder als pdf).
- Täglich: Aktuelle Nachrichten aus allen Bereichen des Marktes per E-Mail.
- Monatlich: Rail Business-Extra zu Topthemen.
Recherchiert und exklusiv aufbereitet für Sie vom Redaktionsteam aus dem Hause von Eurailpress und DVZ.
Testen Sie drei Wochen unverbindlich diesen Service,
sichern Sie sich jetzt Ihr Probeabo!









