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Vom: 06.02.04
Streckenausbau im Raum Basel stockt
Die Planungen der drei großen Bahnen Deutschlands (DB AG), der Schweiz (SBB) und Frankreichs (SNCF), im Raum Basel die Kapazitäten auszubauen, sind ins Stocken geraten. Ende Februar 2003 trafen sich die Vorsitzenden der Bahnen und haben die
„Plattform Basiliensis“ vereinbart. Als Ziel wurde vereinbart, bis zum Jahr 2020 den Raum Basel durch eine leistungsfähige, neu zu bauende Güterachse zu entlasten. Gestern nun haben die DB AG und die SBB zusammen mit der SNCF die Planungen zu einem Zwischenergebnis geführt. Auf Basis der Erkenntnisse aus der Studie „Verkehrsführung im Raum Basel“ vom Juni 2002 haben die Bahnen auch das Teilelement Bypass Hochrhein fachtechnisch auf seine Machbarkeit hin untersuchen lassen. In der Studie wurden acht Varianten untersucht, welche alle technisch machbar sind. Eine Bewertung der Varianten wurde aber nicht vorgenommen.
Der Zwischenbericht und die Planungsstudie werden den Verkehrsministerien zur Beratung im Trilateralen Lenkungsausschuss zur Verfügung gestellt. Die Bewertung und die Entscheidung über die Veröffentlichung der Dokumentation zum Zwischenergebnis der Planungsstudie Bypass Hochrhein sowie zu den weiteren Aktivitäten liegt bei der Internationalen Regierungskommission. Die Bahnen aber haben derzeit keine weiteren Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Bypass Hochrhein geplant.
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