

Straßenbenutzungsgebühren stellen den Versuch einer Internalisierungsstrategie dar, über flexible, variable und verhaltensnahe Systeme eine Anlastung der tatsächlich anfallenden Kosten der Autonutzung zu erreichen. Dies würde zum einen die Möglichkeit eröffnen, das Nachfragewachstum des motorisierten Individualverkehrs zu reduzieren (s. Tretvik, 2003), zum anderen wäre über eine Differenzierung der Preise in gewissem Ausmaß eine räumliche und zeitliche Lenkung der v. a. in städtischen Ballungsräumen problematischen Pkw-Nachfrage zu erreichen (Travel Demand Management). Darüber hinaus ermöglichen sie über die Generierung von Einnahmen die Finanzierung angebotsorientierter Alternativen zum Pkw, die aufgrund der angespannten Situation der öffentlichen Haushalte sonst nur schwer realisierbar sind.
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