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Allianz pro Schiene/EVG: Mitarbeitergewinnung soll gefördert werden

21.04.2017

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Unzufrieden zeigten sich Allianz pro Schiene und Gewerkschaft EVG mit der Förderpraxis der Bundesregierung.
„Der Bund unterstützt die Mitarbeitergewinnung und -Qualifizierung beim Lkw und beim Binnenschiff mit Millionenbeträgen. Den Beschäftigten der Bahnbranche kommt diese Förderung nicht zugute“, kritisierte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. Diese Ungleichbehandlung sei „unverständlich”, so EVG-Chef Alexander Kirchner. „In der Liste der Bundesagentur für Arbeit ist Lokführer der Beruf mit dem größten Nachwuchsmangel. Durchschnittlich 167 Tage müssen Unternehmen warten, bis sie eine offene Lokführerstelle besetzen können“, sagte Flege am 19.04.2017 in Berlin. Immer mehr Bahnen in Deutschland nehmen die Ausbildung ihres Lokführernachwuchses in die eigene Hand oder setzen auf Quereinsteiger, die sie zum Triebfahrzeugführer umschulen. (cm)