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Bahnbranche: Braucht es einen neuen „Bahnchef“?

07.02.2017

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Acht führende Personen der Bahnbranche fordern ein Umdenken für die Spitze des DB-Konzerns.
In ihrer Stellungnahme fordern sie, dass es keinen neuen Vorstandsvorsitzenden der DB AG mehr geben solle. Vielmehr sollten die Konzernvorstände für Infrastruktur und für Betrieb gestärkt und „besser auf die jeweiligen Bedürfnisse ihrer jeweiligen Kundengruppen ausgerichtet“ werden. Bis eine neue Konzernstruktur gefunden sei, könne der Finanzvorstand den Konzern auch länger führen. Das Projekt „Zukunft Bahn“ soll dabei dem Bereich Infrastruktur zugeordnet werden, mit dem die Weiterentwicklung und Verbesserung des Systems der Eisenbahn in Deutschland erreicht werden soll, so die Unterzeichner. Das Schreiben wurde von Reinhold Dellmann (Verkehrsminister Land Brandenburg a.D.), Ludolf Kerkeling (Netzwerk Europäischer Eisenbahnen), Hans Leister (Zukunftswerkstatt Schienenverkehr), Wolfgang Meyer (Geschäftsführer Linearis Gmbh), Prof. Kay Mitusch (Karlsruher Institut für Technologie (KIT)), Detlef Neuß (Bundesvorsitzender Fahrgastverband Pro Bahn), Christian Schreyer (Geschäftsführer Transdev) und Claus Weselsky (Bundesvorsitzender Gewerkschaft GDL) vertreten. (cm)