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DB Cargo: „Verweigerungshaltung der Arbeitnehmer-Vertreter verantwortungslos”

10.02.2017

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Bei DB Cargo ist der Interessenausgleich zwischen Arbeitgebern und -nehmern vorerst gescheitert. Foto: C. Müller

Die Deutsche Bahn nimmt die Ablehnung der gemeinsamen Vermittlungsergebnisse zur künftigen Aufstellung von DB Cargo durch den Gesamtbetriebsrat vom 08.02.2017 mit großem Unverständnis zur Kenntnis.
„Nach monatelangen intensiven Gesprächen mit zahlreichen Zugeständnissen seitens des DB Cargo-Vorstandsvorsitzenden Dr. Jürgen Wilder bin ich über die kompromisslose Ablehnung der Arbeitnehmerseite bestürzt“, sagt Berthold Huber, Vorstand Verkehr und Transport der DB. „Es geht um nicht weniger als die Sicherung der Überlebensfähigkeit von DB Cargo.“ Den Vorwurf des Gesamtbetriebsrats von DB Cargo, im Rahmen der bisherigen Gespräche mit inkorrekten Daten und Zahlen operiert zu haben, weist die DB scharf zurück. Laut Huber habe der Konzern nach elf Monaten Verhandlungen, zuletzt unter Vorsitz eines neutralen Einigungsstellen-Vorsitzenden, „viele Kompromisse gemacht”. (cm)