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NRW: Trassenkonflikte führen zum Auslassen von Haltepunkten im SPNV

01.09.2015

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Die Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/ Die Grünen und FDP/Freie Wähler Köln haben am 27.08.2015 im Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) eine Resolution verabschiedet, in der sie das derzeitige Trassenvergabeverfahren auf hochbelasteten Schienenstrecken zum Nachteil des SPNV „entschieden“ kritisieren.
Dies teilte der CDU-Fraktionsvorsitzende Oliver Krauß am 28.08.2015 der Presse mit. Als Beispiel nannte er die überlastete linksrheinische Bahnstrecke zwischen Köln und Bonn, wo HKX (Hamburg-Köln-Express) die Verlängerung der bislang nur zwischen Hamburg und Köln verkehrenden Züge über Bonn, Hauptbahnhof bis nach Frankfurt/Main plant. Als Folge wird es ab Dezember 2015 bei täglich sechs Fahrten der Mittelrheinbahn MRB 26 (Köln - Bonn - Koblenz) zu Überholungen durch die bevorrechtigten HKX-Züge kommen. Dies führt zu Zeitverlusten der MRB-Züge, die - auch im Berufsverkehr - durch das Auslassen von Haltepunkten wieder hereingeholt werden sollen. (wkz/ici)