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Vom: 04.11.08
ICE T-Wellenuntersuchung dauert bis Februar
Mit Einschränkungen auf den ICE T-Linien muss bis Februar gerechnet werden. Am Wochenende teilte der Konzern mit, dass von den Neigezügen erst rund ein Viertel untersucht wurde und wieder in den Fahrgastverkehr zurückgekehrt ist.
Pro Woche könnten zwei Züge überprüft werden, hieß es weiter. Darüber hinaus bleibt die Neigetechnik bei allen ICE T abgeschaltet, bis die Ursache für die Rissbildung in den Wellen geklärt ist. Für die Sonderkontrollen hat die DB AG laut Personenverkehrsvorstand Karl Friedrich Rausch zusätzlich 115 Mitarbeiter eingestellt beziehungsweise geschult. Für die acht neuen Ultraschall-Prüfgeräte werden 2,5 Mio. EUR investiert. Der Verkehr mit den ICE T-Ersatzzügen hat sich weitgehend eingespielt, hierfür wurden auch Wagen von privaten und benachbarten Bahngesellschaften wie der SBB ausgeliehen. Betroffen von zusätzlichen Kontrollen der Radsatzwellen ist auch die S-Bahn Berlin. Hier sollen alle Fahrzeuge der Baureihe 481/482 doppelt so oft wie bisher auf den Prüfstand – nun alle 60.00 km. Begründet wurde dies damit, dass die Wellen der S-Bahn „aus einem ähnlichen, aber nicht dem gleichen Material wie die Radsatzwellen des ICE T“ bestehen würden.
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