Stuttgart 21: Noch teurer und noch später

Der Bauabschnitt 16 im Mittleren Schloßgarten Mitte Januar 2018; Foto: DB AG/A. Kilgus

500 Mio. EUR mehr und ein weiteres Jahr Verspätung – das sind die neuen Zahlen zu Stuttgart 21.

Wie der Spiegel berichtet, wird Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla dem DB-Aufsichtsrat am 26.01.2018 dies vortragen. Der vergrößerte Risikopuffer soll das Projekt realistischer darstellen. Die Kosten würden dann bei 8,2 Mrd. EUR liegen, die Züge erst 2025 verkehren. Zuletzt war eine Kostensteigerung von 6,5 Mrd. EUR auf 7,7 Mrd. EUR verkündet worden. Probleme bereitet nach wie vor die Geologie mit dem Anhydrit. Probleme bereitet auch nach wie die Frage, wer die Mehrkosten trägt. Laut Spiegel soll den Aufsichtsräten am Montag (22.01.2018) in einem Workshop zudem dargelegt worden sein, wie hoch die Kosten für einen Abbruch des Projekts liegen würden: 6 Mrd. EUR hieß es. (cm)

Infrastruktur & Ausrüstung
Artikel Redaktion Eurailpress
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