Bundesregierung: Trassenpreisförderung für Güterbahnen endet 2025

Containerzug in Richtung Süddeutschland; Quelle: DB AG/Wolfgang Klee

Der Haushaltsentwurf für 2023 und die folgenden Jahre sieht ein Abschmelzen der Trassenpreisförderung auf 0 EUR vor.

Sind für 2023 noch 350 Mio. EUR zur Fortsetzung der Förderung der Trassenpreise im Güterverkehr (TraFöG) enthalten, sind für 2024 nur noch 162 Mio. EUR eingeplant und ab 2025 gar keine Mittel mehr. Die hat der VDV (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen) scharf kritisiert. „Das geht gerade auch wegen der gegenwärtig stark steigenden Kosten in die völlig falsche Richtung und widerspricht deutlich den Zielen aus dem Koalitionsvertrag“, so der VDV. Noch vor wenigen Wochen habe ein Gutachten im Auftrag des BMDV die Wirksamkeit der TraFöG bestätigt und deren Fortsetzung empfohlen. „Die Trassenpreisförderung ist Kernbestandteil des Masterplans Schienengüterverkehr und hat sich schnell als effektiv erwiesen“, so VDV-Vizepräsident Joachim Berends. (cm)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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