Deutsche Bahn: Oderbrücke mit Carbon-Tragseilen

Jakub Kapturzak (Ministerium für Infrastruktur Polen), Ronald Pofalla (Vorstand DB Netz AG), Dr. Dietmar Woidke (Ministerpräsident Brandenburg), Gernot Schmidt (Landrat Märkisch-Oderland), Hugo Gratza (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) und Guido Beermann (Infrastrukturminister Brandenburg) (v. l. n. r.) bei der Grundsteinlegung; Quelle: DB AG/Volker Emersleben

Die Deutsche Bahn baut offiziell seit heute eine neue „Hightech-Brücke“ über die Oder.

Bei der 260 m langen Netzwerkbogenbrücke sind die Tragseile (Hänger) aus Carbon gefertigt. Der im Vergleich zu Stahl deutlich elastischere Werkstoff sowie die innovative Bautechnik ermöglichen eine besonders schlanke, materialsparende und umweltfreundliche Konstruktion. Den Brücken-Wettbewerb hat das Architekturbüro Schüßler-Plan aus Berlin gemeinsam mit Knights Architects aus London gewonnen. Die Brücke bei Küstrin-Kietz soll Ende 2022 in Betrieb genommen werden. Über die Brücke führt die Ostbahn, derzeit in erster Linie von der RB 26 von Berlin genutzt. Sie wird mit 120 km/ befahrbar sein, die alte Brücke ließ zuletzt nur 30 km/h zu. Die Strecke ist wegen des Neubaus seit Ende 2020 unterbrochen. Die Kosten liegen bei 65 Mio. EUR. (cm)

Infrastruktur & Ausrüstung
Artikel Redaktion Eurailpress
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