Egger setzt weiter auf RCG-Bahntransporte

Ein Egger-Kesselwagen bei der Entladung; Quelle: Egger Holzwerkstoffe

Seit 1961 produziert das Tiroler Familienunternehmen Egger mit Stammsitz in St. Johann mit über 10.000 Mitarbeitern an 20 Standorten nachhaltige Holzprodukte. Jetzt wurde der Transportvertrag mit der ÖBB Rail Cargo Group bis 2024 verlängert.

In den kommenden drei Jahren sollen rund 90.000 Tonnen Leim und chemische Rohstoffe zur firmeneigenen Spanplattenproduktion an Produktionsstandorten in Niederösterreich und Tirol per Schiene transportiert werden. Damit können jährlich über 3.500 Lkw-Fahrten vermieden und mehr als 700 Tonnen CO2 eingespart werden – ein wichtiger Beitrag von Egger und RCG zum Klimaschutz.

Um die Bahntransporte weiter zu optimieren, haben beide Unternehmen ein neues Waggonkonzept für die Abwicklung aufgesetzt. Die teilweise über 30 Jahre alten Waggons werden Schritt für Schritt durch neue, modernere Kesselwagen ersetzt. Die ersten acht Test-Waggons sind bereits seit 2018 in Betrieb. Dieses Jahr im Mai und Juni sollen die nächsten sieben folgen bis hin zu einem kompletten Austausch der Altbauwagen. Zu den neuesten technischen Standards gehört eine Gaspendelleitung. Die moderne Bauweise mit einem tieferliegenden Bodenventil und einem Knick im Kessel ermöglicht es, die Wagen mit einem Transportvolumen von 66 bis 68 Tonnen vom Boden aus zu bedienen und diese dabei komplett zu entleeren. So tragen die neuen Wagen wesentlich zur Erhöhung der Arbeitnehmersicherheit und zur Steigerung der Produktivität bei den Transporten bei. (red./e-r/hfs)

Bahn Manager
Artikel Redaktion Eurailpress
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