Großbritannien: Keine Einigung bei Southern Rail

Die Mitglieder der Lokführergewerkschaft Aslef haben am 03.04.2017 eine Einigung abgelehnt, um den lang andauernden Streit über den „Driver-only”-Betrieb bei Southern Rail zu beenden.

Die Lokführer fürchten um die Sicherheit durch den Wegfall der „Guards” zum Schließen der Türen bei der Abfertigung der zwölfteiligen Züge mit mehr als 1000 Fahrgästen. Es ist das zweite Mal, dass sich die etwa 1000 Triebfahrzeugführer bei einer Wahlbeteiligung von 75 % mit 51,8 % gegen eine Empfehlung ihrer Führung ausgesprochen haben. Die den Wegfall der „Guards” ebenfalls ablehnende Eisenbahner-Gewerkschaft RMT hat für Samstag (08.04.2017) den 31. Tag von Streikmaßnahmen gegen Southern angekündigt. Die seit etwa einem Jahr wiederholt durchgeführten Streikmaßnahmen und ein eingeführter Notfahrplan beanspruchen die Geduld der Fahrgäste und haben auch schon zu der Forderung geführt, Southern vom Franchise zu entbinden. Southern gehört zur Govia Thameslink Railway. (wkz/cm)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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