Île-de-France Mobilités: Neuer Vertrag mit RATP im Wert von 21 Milliarden Euro

Die Verwaltungsräte von Île-de-France Mobilités und RATP haben am 14.04.2021 den neuen Betriebs- und Investitionsvertrag für das von der RATP betriebene Netz für den Zeitraum 2021 - 2024 genehmigt.

Der Wert liegt bei 21 Mrd. EUR. Die Investitionen sollen um fast 25 % steigen und die Subventionen von Île-de-France Mobilités werden um das Vierfache auf 800 Mio. EUR pro Jahr erhöht. Der Vertrag betrifft 14 Metrolinien, 341 Buslinien, 8 Straßenbahnlinien und in Zusammenarbeit mit der SNCF die Linien RER A und B. Der neue Vertrag sieht pro Jahr einen Bonus-/Malusrahmen von nunmehr 100 Mio. EUR vor (bisher 25 Mio. EUR), dabei wurden auch neue Indikatoren wie der Ausfall von Aufzügen und Rolltreppen mit aufgenommen. Bei Streiks muss die RATP ein Mindestangebot anbieten. Die Investitionen haben einen Schwerpunkt bei den Fahrzeugen: Bis 2033 bekommen acht Metrolinien neue Züge vom Typ MF19, die Bahnen der Linie T1 werden bis 2024 ausgetauscht und die Dieselbusse bis 2025 abgestellt. Dies ist zudem der letzte Verkehrsvertrag, der die Busleistungen beinhaltet: Hier soll der Wettbewerb dann starten. (wkz/cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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