Nordrhein-Westfalen: Verkehrsministerin legt Zielnetzkonzeption für Bahnverkehr vor

Das Verkehrsministerium von NRW hat gemeinsam mit den SPNV-Aufgabenträgern und der Deutschen Bahn eine landesübergreifende Zielnetzkonzeption für den Schienenpersonennahverkehr entwickelt.

Die dafür notwendigen Neu- und Ausbaumaßnahmen sollen nun mit allen Projektpartnern aufeinander abgestimmt werden. Dabei wurden die Planungen für den Deutschlandtakt als Ausgangsbasis herangezogen, so Verkehrsministerin Ina Brandes. Alle Einzelmaßnahmen werden zu Bündeln zusammengefasst. 34 Maßnahmenbündel wurden beim Bund bereits für eine Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) angemeldet. 64 weitere Maßnahmenbündel sind für weitere Finanzierungsprogramme – beispielsweise Bundesverkehrswegeplan (BVWP), Deutschlandtakt, Robustes Netz I und II, Maßnahmen nach dem Strukturstärkungsgesetz – bereits aufgeführt. So sollen im Münsterland und in Ostwestfalen-Lippe S-Bahnsysteme aufgebaut werden, weiter sind sechs Reaktivierungen in Arbeit und in der Voreifel und Eifel sollen Strecken elektrifiziert werden. Angebotsseitig soll es zahlreiche Taktverdichtungen geben und auch Beschleunigungen von Linien. Insgesamt zwölf Kommunen sollen bis 2032 neu an den SPNV angeschlossen werden, 67 neue Stationen entstehen entlang der Reaktivierungsstrecken, weitere 29 an Bestandsstrecken. (cm)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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