S-Bahn Berlin/Brandenburg: Zwei Vorplanungen finanziell abgesichert

Im Rahmen des Vorhabens i2030 des VBB soll das S-Bahnnetz von Berlin auch ins Umland wachsen. Dafür sind jetzt die Finanzierungsvereinbarungen für zwei Vorplanungen unterzeichnet worden.

Die Berliner Senatsverwaltung für Mobilität hat die Mittel für das Projekt „Bötzowbahn“ freigegeben. Hier geht es um den Ausbau eines Teils der HVLE-Strecle Berlin-Spandau – Berlin-Spandau Johannisstift. Sie soll bis zur Kreuzung mit der Falkenseer Chaussee zur S-Bahn werden, an der Seegefelder Straße ist eine Zwischenstation geplant. Ein wichtiges Thema hier ist die Untersuchung des Abzweigs der S-Bahn in Richtung Falkenseer Chaussee im Kontext der Planungen zur Verlängerung der S-Bahn über Spandau hinaus entlang der Hamburger Bahn. Die HVLE-Strecke ist derzeit auf der Südseite in Spandau angeschlossen, die S-Bahn liegt auf der Nordseite. Die vertiefenden Planungen und Kostenschätzungen für das Projekt sollen bis 2023 abgeschlossen werden. Das zweite Vorhaben betrifft die Linie S 25. Hier stellt Berlin 4 Mio. EUR bereit für die Vorplanung zum Bau des zweiten Gleises zwischen Südende und Lichterfelde Ost. Und Brandenburg gibt 6 Mio. EUR für die Vorplanung des Neubaus zwischen Teltow Stadt und Stahnsdorf. Hier sollen zwei neue Stationen entstehen (Iserstraße und Sputendorfer Straße). Hier wird mit dem Abschluss der Planungen 2028 gerechnet. (cm)

ÖPNV
Artikel Redaktion Eurailpress
Artikel Redaktion Eurailpress