VVO: Studie empfiehlt den Einsatz von Batterie-Zügen

Im vergangenen Sommer war ein Akkuzug von Siemens zu einer Testfahrt im VVO unterwegs. Foto: Lars Neumann

Der Einsatz von Oberleitungs-/Batterie-Hybrid-Zügen (BEMU) als Ersatz für Dieselzüge ist in Ostsachsen zu empfehlen.

Dies ist das Ergebnis der am 06.10.2021 vorgestellten Studie der TU Dresden sowie der TU Berlin im Auftrag des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) und des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON). Das Ergebnis kommt nicht überraschend, wurde doch vor einem Jahr anlässlich einer Vorführfahrt des Desiro ML Eco - ein BEMU-Testzug – das Zwischenergebnis vorgestellt (Rail Business 40/20). Die Studie hat das Bundesverkehrsministerium (BMVI) und das Sächsische Verkehrsministerium (SMWA) finanziell unterstützt. Kern der Untersuchungen stellen die Verbindungen von Dresden nach Kamenz und Königsbrück, die Verbindung durch das Müglitztal von Heidenau nach Altenberg sowie die Regionalbahnstrecke von Pirna nach Neustadt und Sebnitz dar. Darüber hinaus wurden die von beiden Verbünden gemeinsam ausgeschriebenen Verbindungen von Dresden nach Zittau beziehungsweise Görlitz und die zukünftige Verbindung über Kamenz und Hosena nach Hoyerswerda beziehungsweise Senftenberg untersucht. Mehr zu den Ergebnissen in Rail Business 42/21. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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