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Dänemark: Behörde verbietet den Einsatz von Taschenwagen

Die dänische Aufsichtsbehörde Trafik-, Bygge- og Boligstyrelsen hat mit sofortiger Wirkung (08.01.2019) den Transport von Sattelaufliegern auf Taschenwagen in Dänemark verboten.

Außerdem hat die Behörde die Bedingungen für den Gütertransport über den Großen Belt bei bestimmten Wetterbedingungen verschärft. Das Verbot gilt so lange, bis die Bahnunternehmen (EVU) eine Reihe von Bedingungen erfüllt haben. Das Verbot erfolgt, nachdem die Behörde gestern (07.01.2019) einem Test der Havariekommission beigewohnt hatte und dabei feststellte, dass möglicherweise die Gefahr besteht, dass Auflieger beim Laden auf Taschenwagen nicht sicher mit dem Sattel/Schemel verriegelt werden. Ebenfalls mit sofortiger Wirkung treten verschärfte Bedingungen beim Gütertransport über den Großen Belt in Kraft:
• Bei steifem Wind (15 m/s) und Querwind müssen Güterzüge mit windempfindlicher Beladung ihre Geschwindigkeit auf 80 km/h reduzieren.
• Bei stürmischem Wind (20 m/s) und Querwind dürfen Güterzüge mit windempfindlicher Beladung nicht fahren.
• Bei Sturm (25 m/s) werden sämtliche Gütertransporte verboten. (hz/cm)

 

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Artikel Redaktion Eurailpress
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