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Fernverkehr: DB verteidigt zusätzliche 15-min-Pünktlichkeitsmessung

ICE in München Hbf; Quelle: Uwe Miethe / DB AG

Die DB weist in einer Pressemitteilung von heute „öffentlich geäußerte Behauptungen, wonach die bisherige Pünktlichkeitsmessung durch einen neuen 15-Minuten-Wert ersetzt werden solle, mit Nachdruck zurück“.

Medien hatten zuvor berichtet, die DB werde im Fernverkehr die 5:59-min-Grenze der Pünktlichkeit ab sofort um eine 15-min-Berechnung ergänzen. Die Erhebung der zugbezogenen Pünktlichkeit an jedem Unterwegshalt bis zum Endbahnhof bleibe unverändert, betont die DB. Mit der „möglichen Ergänzung der Pünktlichkeitsstatistik durch einen zusätzlichen Wert“ reagiere die Bahn auf den Wunsch nach einer Kennzahl, die ausweise, ob und wie viel verspätet der Fahrgast am Endbahnhof seiner Reise im ICE oder IC/EC ankomme. Im Gegensatz zur zugbezogenen Pünktlichkeit würden dabei Zugausfälle, Ersatzzüge, nachträgliche Fahrplanänderungen und das Funktionieren von Anschlüssen mit einbezogen. Dies bilde die Realität der Bahnreisenden besser ab und ermögliche die Vergleichbarkeit mit den Kennzahlen von Luftverkehr und Fernbus. (as)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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