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Lettland: Talgo bekommt Auftrag nicht – Verfahren annulliert

Die lettische Bahngesellschaft Pasazieru vilciens (PV) kann den Vertrag mit Talgo über die Lieferung von 32 Regionalzügen für 225,3 Mio. EUR (Rail Business vom 23.11.2018) nicht abschließen.

Das lettische Überwachungsamt für das öffentliche Auftragswesen (LETA) hat die PV am 28.01.2019 angewiesen, die Ergebnisse ihrer Ausschreibung zu annullieren. Die PV habe nun 20 Tage Zeit, sich mit den im Vergabeverfahren festgestellten Verstößen zu befassen und die in der Ausschreibung abgegebenen Angebote neu zu bewerten. Laut PV war das nächste Angebot 20 Mio. EUR teurer. Beworben hatten sich auch Stadler, CAF und Skoda Vagonka, die letzteren beiden hatten Berufung eingelegt. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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