München-Nürnberg-Express: Zulassung der neuen Škoda-Züge dauert länger

München-Nürnberg-Express von Škoda auf Testfahrt; Quelle: Deutsche Bahn AG

Die Zulassung der sechs neuen Škoda-Züge für den München-Nürnberg-Express (MNE) verzögert sich weiterhin, teilt DB Regio heute mit.

Beim „schnellsten Regionalverkehr Deutschlands“ via Neubaustrecke Nürnberg–Ingolstadt bleibt somit das Ersatzkonzept mit Wagen im IC-Komfort und zusätzlichen Doppelstockwagen länger als erwartet bestehen. „Wir führen zusätzliche Messungen sowie die Dokumentation bezüglich der Zulassung des Fahrzeugbetriebes für 190 km/h durch und glauben fest daran, dass wir innerhalb weniger Wochen die notwendigen Genehmigungen für den Fahrgastbetrieb erhalten werden“, so Zdeněk Sváta, Vorstandsmitglied von Škoda Transportation. Sobald die Zulassung erfolgt ist, sollen die aus je sechs Wagen und einer 102-Ellok bestehenden Züge im Liniendienst eingesetzt werden. Bis Dezember 2019 ist laut DB ein Vorlaufbetrieb München–Ingolstadt geplant, um Praxiserfahrung zu sammeln. Vertraglich vereinbart war ein Start im Dezember 2016. (as)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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