Anliegende Länder fordern neuen Zeitplan bis 2. März

Die Ministerpräsidenten und -präsidentinnen der Länder Berlin, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein haben sich nach der Verschiebung der Fertigstellung der Korridorsanierung Hamburg – Berlin in einem gemeinsamen Schreiben an DB-Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla gewandt.

Sie kritisieren „die Entscheidung der Deutschen Bahn AG, die Bauarbeiten ohne vorherige, umfassende Information der betroffenen Länder und ohne abgestimmten, verlässlichen Zeitplan zu verlängern“. Das sei ein Versäumnis des Eigentümers und Auftraggebers: Eine „derartige Informations- und Koordinationslücke ist für das Vertrauen in die Infrastrukturpolitik des Bundes schädlich“, heißt es in dem Brief. Die Länder fordern neben der Bündelung aller Ressourcen zur Fertigstellung der Baumaßnahme und eines verlässlichen neuen Terminplans auch die Sicherstellung der Ersatzverkehrs in vollem Umfang bis zum Abschluss der Maßnahme sowie die Übernahme sämtlicher Mehrkosten durch die Verlängerung durch die DB. Eine „Klärung und Ihre Antwort zu einem konkreten Maßnahmen- und Zeitplan“ erwarten sie bis zum 02.03.2026. Die DB hatte als Stichtag für einen neuen Inbetriebnahmeplan den 13.03.2026 genannt (Rail-Business-Eilmeldung vom 16.02.2026). (jgf)
 

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