Baden-Württemberg: Neue SPNV-Betreiber zum Teil mit Startschwierigkeiten

Mit Startschwierigkeiten: Flirt3 von Go-Ahead; Quelle: Stadler

Zum Fahrplanwechsel am 09.06.2019 hat es bemerkenswerte Betreiberwechsel auf SPNV-Linien in Baden-Württemberg gegeben.

Go-Ahead hat mit 28 neuen Triebzügen des Stadler-Typs Flirt3 den Betrieb im Stuttgarter Netz Los 2 und 3, Inbetriebnahmestufe 1, aufgenommen (IRE1 Karlsruhe–Stuttgart–Aalen, RB13 Stuttgart–Aalen–Crailsheim). Während Go-Ahead gestern „Start gelungen“ meldete, mussten heute zahlreiche Züge ausfallen und durch Busse ersetzt werden. Gegenüber der Rems-Zeitung sprach der Betreiber von Software-Fehlern und Türstörungen.
Abellio Rail Baden-Württemberg ging im Stuttgarter Netz/Neckartal (RB17 Stuttgart–Mühlacker–Pforzheim/Heidelberg) an den Start. Da Bombardier die neuen Talent2-Triebzüge nicht rechtzeitig liefern konnte, setzt Abellio zunächst Leihfahrzeuge anderer EVU ein. Die landeseigene SWEG hat mit pünktlich gelieferten Dieseltriebzügen Lint 54 von Alstom das Vergabenetz 12 „Ulmer Stern“ übernommen, das Regionalleistungen Ulm–Aalen sowie Ulm–Munderkingen umfasst. (as)

Infrastruktur & Ausrüstung
Artikel Redaktion Eurailpress
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