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Brenner-Nordzulauf: DB/ÖBB - Fehlerhafte und tendenziöse Inhalte in „kritischer Stellungnahme“

Die Deutsche Bahn und die ÖBB-Infrastruktur AG haben die fachliche Prüfung der „kritischen Stellungnahme“ zum Brenner-Nordzulauf durch die Vieregg-Rössler GmbH abgeschlossen.

Die Unterlage wurde im Auftrag einer Bürgerinitiative erstellt. Laut den beiden Staatsbahnen ist das Papier „nicht geeignet, einen konstruktiven Beitrag zum planungsbegleitenden Dialog und zur Lösung der Verkehrsproblematik auf der Brennerachse zu liefern“. Vieregg-Rössler hatte im vergangenen August eine Abhandlung zum Projekt Brenner-Nordzulauf verfasst. Darin beurteilte das aus einem promovierten Betriebswirt und einem Diplom-Psychologen bestehende Beratungsbüro unter anderem Verkehrsprognosen, alternative Streckenführungen und die Systematik von Nutzen-Kosten-Analysen. Die „kritische Stellungnahme“ hatte in Rosenheim für Aufsehen gesorgt. An „mehreren Punkten“ seien  inhaltliche Schwächen und Widersprüche festgestellt worden, so Torsten Gruber, DB-Gesamtprojektleiter. Die Anmerkungen der DB und ÖBB sind im Bereich „Publikationen“ unter www.brennernordzulauf.eu/infomaterial.html abrufbar. (cm)

Infrastruktur & Ausrüstung
Artikel Redaktion Eurailpress
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