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Rhein-Ruhr-Express: Baugenehmigung für Bereich Essen erteilt

Das Eisenbahn-Bundesamt hat die Baugenehmigung für einen weiteren Abschnitt des Großprojekts Rhein-Ruhr-Express (RRX) erteilt.

Der Planfeststellungsabschnitt (PFA) 5a verläuft quer durch das Stadtgebiet Essen zwischen der Stadtgrenze zu Mülheim an der Ruhr und der Stadtgrenze zu Bochum. Der Zeitraum der Baumaßnahmen wird nach Prüfung und Einarbeitung der Auflagen aus dem Planfeststellungsbeschluss definiert. Der Beschluss wird vom 07.01.2019 bis zum 21.01.2019 in Essen zur Einsicht ausgelegt und steht zum Download bereit. Auf den Ferngleisen wird auf dem Stadtgebiet Essen eine Blockverdichtung durchgeführt. Zudem werden die Linie RE 16 Siegen – Essen und RB 40 Hagen – Bochum – Essen zwischen Essen Hbf und Bochum-Langendreer auf die S-Bahnstrecke verlegt. Dafür ist der Bau einer Verbindung von den Fern- auf die S-Bahn-Gleise zwischen Essen Hauptbahnhof und Essen-Steele und der Bau eines Kreuzungsbauwerks in Essen-Steele Ost erforderlich. Durch die Verlagerung hält die RB 40 künftig nicht mehr in Essen-Kray Süd. Im PFA 5a können entlang des Ausbaubereichs die Immissionsgrenzwerte an einigen Gebäuden nicht eingehalten werden. Da dies jedoch nur eine geringe Anzahl betrifft, werden keine aktiven, sondern passive Schallschutzmaßnahmen an den entsprechenden Gebäuden umgesetzt. (cm)

Infrastruktur & Ausrüstung
Artikel Redaktion Eurailpress
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