Zugausfälle und Ersatzverkehr: Go-Ahead: Große Probleme im Stuttgarter Netz

Die gestern gemeldeten Startschwierigkeiten von Go-Ahead im Stuttgarter Netz sind offenbar komplexer und langwieriger.

Grund für die technischen Störungen sei „zumeist die Schnittstelle zwischen Zug und Bahnsteig, die regelt, wie die Lücke zum Zug verringert wird“, teilt das Unternehmen mit. Dabei blockiert die Software die Türen der Flirt3-Triebzüge. Bis mit Hersteller Stadler eine Lösung gefunden sei, werde geprüft, an welchen Stationen keine Schiebetritte ausgefahren werden müssen. Zudem prüft Go-Ahead, einen zusätzlichen Zug einzusetzen. Mit Ausnahme eines Zuges wurden die IRE-Leistungen zwischen Aalen und Stuttgart für die gesamte Woche gestrichen. Für die RB Crailsheim–Ellwangen wurde ein Busersatzverkehr eingeführt. „Grund hierfür war ein Planungsfehler aufgrund falsch definierter Datensätze im Planungssystem für die Mitarbeiter-Disposition“, so Go-Ahead. (as)

Infrastruktur & Ausrüstung
Artikel Redaktion Eurailpress
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