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Personal: Drei EVU in Baden-Württemberg bilden Flüchtlinge aus

Konstruktiver Austausch: Über das weitere Vorgehen bei der Qualifizierung von Flüchtlingen zu Triebfahrzeugführern verständigten sich in Stuttgart die Vertreter von drei Eisenbahnunternehmen, der Bundesagentur für Arbeit und des Landesverkehrsministeriums; Quelle: AVG

Die Vertreter von drei Eisenbahnverkehrsunternehmen, der Bundesagentur für Arbeit sowie des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg kamen am Freitag (01.03.2019) zusammen, um die Qualifizierung von Flüchtlingen als Triebfahrzeugführer weiter voranzutreiben.

Neben der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) sind Go-Ahead und die MEV Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft mbH beteiligt. In den nächsten gut zwei Jahren sollen Menschen, die in einem geklärten Aufenthaltsstatus im Land leben und über hinreichend gute Deutschkenntnisse verfügen, geschult werden. „Bis zu 45 neue Triebfahrzeugführer sollen so in Baden-Württemberg gewonnen werden“, sagt Christian Röhm vom Landes-Verkehrsministerium. Die eigentliche Qualifizierung zum Lokführer erfolgt ab dem 01.10.2019 durch die MEV. Die Kursteilnehmer erhalten das branchenübliche Monatsgehalt von circa 2100 EUR brutto. Die Differenz zu einem durchschnittlichen Azubi-Gehalt von bis zu 700 EUR übernimmt bei diesem Pilotprojekt die Bundesagentur für Arbeit. Auch wenn der Fokus bei diesem Pilotprojekt auf der Qualifizierung von Geflüchteten liegt, können sich auch Menschen ohne Flüchtlingsbiographie melden. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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