Baden-Württemberg: Verkehrsvertrag für Netz 50 „Schwäbische Alb“

Touristischer Verkehr in das Biosphärengebiet Schwäbische Alb und Schülerverkehr auf der Münsinger Alb werden weiter ausgebaut - Stufenweise Betriebsaufnahme ab 9. Juni 2019; Grafik: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

Baden-Württemberg baut den touristischen Schienenverkehr im Rahmen einer Gesamtstrategie für das Biosphärengebiet auf der Münsinger Alb weiter aus.

Dazu wird das Fahrplanangebot auf der Strecke (Ulm –) Schelklingen – Münsingen – Engstingen – Gammertingen erweitert. Eine Ausweitung erfährt auch der Schülerverkehr auf der Albbahn, ganz neu aufgenommen wird er auf der Bahnstrecke zwischen Engstingen und Gammertingen. Dazu wird am Schulzentrum in Engstingen ein neuer Haltepunkt gebaut. Den Auftrag erhält im Zuge einer Direktvergabe das regionale Bahnunternehmen „Schwäbische Albbahn“ (SAB), der Vertrag wurde jetzt unterzeichnet. Diese Verbesserungen werden in zwei Stufen realisiert: Bereits im Juni 2019 wird der Fahrplan zwischen Münsingen und Ulm erweitert. Zum Fahrplanwechsel am 15.12.2019 wird dann die reaktivierte Strecke zwischen Engstingen und Gammertingen in Betrieb gehen. Das Netz 50 umfasst jährlich rund 228.000 Zugkm. Die SAB GmbH wird die Zugleistungen mit Dieseltriebwagen des Typs NE 81 erbringen. Auf der Lokalbahn Amstetten – Gerstetten wird im Auftrag der SAB GmbH der Zugverkehr mit dem originalen Fuchs-Triebwagen der Ulmer Eisenbahnfreunde weitergeführt. (cm)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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