Bahnwerk Cottbus: ICE 4 und Hybridtechnik folgen auf die Braunkohle

Derzeit ist das Werk Cottbus für Dieselloks zuständig; Foto: DB AG/M. Lautenschläger

Bis 2026 soll Cottbus das „modernste und umweltfreundlichste Bahninstandhaltungswerk in Europa“ bekommen, mit 1100 neuen Industriearbeitsplätzen sowie 100 Ausbildungsplätzen.

Das Werk ist das erste große Vorhaben, das auf Basis des Strukturstärkungsgesetzes finanziert wird, mit dem Bund und Länder die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen unterstützen. Bundesfinanzminister Scholz, Verkehrsminister Scheuer, die DB-Vorstände Pofalla und Jeschke sowie die Ministerpräsidenten Brandenburgs und Sachsens, Woidke und Kretschmer, stellten am 17.09.2020 die Pläne nochmals vor. Mit Baubeginn 2023 entstehen am Standort des heutigen Bahnwerks Cottbus (derzeit 420 Mitarbeiter) eine neue Halle für die schwere Instandhaltung von Elektrotriebzügen (ICE 4), eine Halle für die Umrüstung von Dieselfahrzeugen auf Hybridtechnik mit batterieelektrischem Antrieb sowie ein Technologiezentrum zur Hybridforschung und moderne Lehrwerkstätten. (as)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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