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BMVI: Bahnnormalpreis teurer als bei anderen Verkehrsmitteln

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) fühlt sich bei der angeblichen Forderung nach höheren DB-Fahrpreisen missverstanden.

Verkehrsstaatssekretär Enak Ferlemann war am 27.01.2019 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mit den Worten zitiert worden, „die Bahn könnte ihre Preise anheben oder die Sondertarife reduzieren“. Aus der BMVI-Leitungsebene ist dazu zu hören, dass es Unmut über die Flut nicht annähernd kostendeckender DB-Sparpreise gibt. Die DB wolle offenbar auf diese Weise gegenüber der Politik Erfolg bei den Fahrgastzahlen nachweisen. Für den Ausgleich der daraus resultierenden finanziellen Einbußen halte der DB-Konzern dann aber regelmäßig beim Bund die Hand auf. Im BMVI sei man sich aber auch dessen bewusst, dass die Normalpreis-Fahrkarten – selbst mit Bahncard-Rabatt – gegenüber anderen Verkehrsträgern vergleichsweise teurer sind. Lösungsansätze waren nicht zu hören. (mrs/cm)

 

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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