Fusion Alstom/Bombardier: Zugeständnisse an EU-Kommission

Für die Produktion der Talent 2 und 3 hat Bombardier in Hennigsdorf eine eigene Produktionshalle erstellt; Quelle: C. Müller

Alstom hat gegenüber der EU-Wettbewerbskommission Zugeständnisse gemacht, um die Fusion mit Bombardier Transportation genehmigt zu bekommen.

So soll in Hennigsdorf die Plattform des Talent 3 mit den zugehörigen Produktionsanlagen verkauft werden. Weiter teilte Alstom mit, dass die Plattform des Coradia Polyvalent mit der Produktionsstätte Reichshoffen ebenfalls verkauft werden soll. Drittens soll Bombardier aus dem Hochgeschwindigkeitsprojekt V300 Zefiro aussteigen, das gemeinsam mit AnsaldoBreda entwickelt wurde. Und viertens sollen Wettbewerber Zugang zu der fahrzeugseitigen Zugsicherungstechnik sowie dem Zugsteuerungs- und -managementsystem (TCMS) von Bombardier Transportation erhalten. Die Prozesse sollen in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretungen und der Gewerkschaft erfolgen, so Alstom. Die Franzosen hoffen, die Fusion im ersten Halbjahr 2021 abschließen zu können. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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