NVR-Studie: S-Bahn-Ausbau der Oberbergischen Bahn sinnvoll

Oberbergische Bahn am Bahnhof Overath; Quelle: NVR GmbH

Die Oberbergische Bahn (RB 25) zwischen Köln, Gummersbach und Marienheide kann sinnvoll zu einer S-Bahn ausgebaut werden.

Dies zeigt die heute (19.03.2021) veröffentlichte Studie des NVR (Nahverkehr Rheinland) in Zusammenarbeit mit dem NWL (Nahverkehr Westfalen-Lippe) und dem Bündnis Oberbergische Bahn. Die Untersuchung favorisiert nach eingehender Prüfung verschiedenste Varianten zweier sogenannter Planfälle. Der Planfall 6a sieht einen 20-Minuten-S-Bahn-Takt bis Gummersbach sowie einen Regionalbahn (RB)-Pendelbetrieb pro Stunde zwischen Gummersbach und Lüdenscheid vor. Der Planfall 6d beinhaltet identische Betriebsleistungen, ergänzend kämen zwei S-Bahn-Verbindungen bis Marienheide pro Stunde hinzu. Eine mögliche Weiterführung bis nach Meinerzhagen wird geprüft. Die Oberbergische S-Bahn soll dann nicht mehr am Kölner Hansaring enden, sondern Gummersbach bzw. Marienheide über den Kölner Süden mit Kall in der Eifel verbinden. Zwischen Kall und Gummersbach soll ein 20-Minuten-Takt entstehen. Beide Varianten werden zunächst weiter geplant. (cm)

Infrastruktur & Ausrüstung
Artikel Redaktion Eurailpress
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