ÖBB/Siemens: Verhandlung über 20 weitere Nightjet-Garnituren

Wagenkasten der neuen Nightjet-Einheiten im Siemens-Werk Wien; Foto: Siemens

Die ÖBB wollen 20 weitere Nachtzuggarnituren für den Nightjet aus ihrem Rahmenvertrag mit Siemens Mobility abrufen.

Das kündigte ÖBB-Chef Andreas Matthä heute (23.02.2021) bei der Vorstellung des ersten fertigen Wagenkastens aus dem Erstabruf in Wien an. Dafür will die Bundesregierung laut Klimaministerin Leonore Gewessler 500 Mio. EUR zur Verfügung stellen. Bisher haben die ÖBB acht neunteilige Tagzuggarnituren und 13 siebenteilige Nachtzuggarnituren aus dem 700 Wagen umfassenden Rahmenvertrag von 2018 bestellt. Verlaufen die Verhandlungen über die weiteren Zugeinheiten erfolgreich, hätte die ÖBB dann 303 Wagen aus dem Vertrag abgerufen. Die Nachtzüge aus diesem Erstabruf sollen ab Ende 2022 auf den Nightjet-Verbindungen zwischen Deutschland bzw. Österreich und Italien zum Einsatz kommen. Matthä gab außerdem bekannt, dass im April der Betrieb auf der Nachtzugverbindung Wien – Amsterdam starten soll – ursprünglich war diese Linie bereits für Dezember 2020 angekündigt worden – und ab Dezember 2021 dann Wien – München – Straßburg – Paris. (jgf/cm)

Fahrzeuge & Komponenten
Artikel Redaktion Eurailpress
Artikel Redaktion Eurailpress