Rumänien: Verzögerung bei EMU-Tender

Die nationale rumänische Schiedsstelle CNSC hat Klagen der Schienenfahrzeughersteller Alstom und Siemens Mobility teilweise stattgegeben.

Den Angaben aus Bukarest zufolge muss demnach das Angebot des Konsortiums der chinesischen CRRC und der rumänischen Astra Vagoane für die Lieferung von bis zu 80 neuen Elektrotriebzügen (EMU) erneut überprüft werden. Die Offerte war von der rumänischen Behörde zur Reform des Eisenbahnwesens ARF am besten bewertet worden, doch hatten sowohl Alstom als auch Siemens Beschwerde eingereicht. Das Verfahren war im April gestartet worden. Beschafft werden sollen 40 EMU mit der Option für weitere 40 Züge. Das CRRC-Konsortium hatte die Lieferung für insgesamt 1,48 Mrd. RON (309 Mio. EUR) geboten, Alstom für 1,7 Mrd. RON und Siemens für 1,67 Mrd. RON. In die Bewertung flossen auch technische Kriterien ein. (nov-ost/cm)

 

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Artikel Redaktion Eurailpress
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