Verkehrsverbund Oberelbe: Stabiler Betrieb im Dieselnetz und Vertragsverlängerungen mit DB Regio

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hat mit der Transdev-Gruppe ein verbindlicher Zeitplan zur vollständigen Wiederaufnahme des Eisenbahnverkehrs nach der Insolvenz der Städtebahn vereinbart.

Dazu gehört auch der Einsatz zusätzlicher Triebwagen aus anderen Netzen der Transdev Gruppe. So sollen ab dem 13.01.2020 wieder Züge im Abschnitt Dresden – Ottendorf-Okrilla und ab dem 20.01.2020 auf der gesamten Strecke bis Königsbrück (RB 33) fahren. Auf der Linie RB 71 werden ab 10.02.2020 im Abschnitt Pirna – Sebnitz, ab 02.03.2020 wieder auf der gesamten Strecke bis Sebnitz Züge fahren. Bei DB Regio hat der VVO die Verlängerungsoption für das Netz Elbe-Elster gezogen; betroffen sind die drei Linien Dresden – Hoyerswerda, Dresden – Elsterwerda sowie Dresden – Cottbus von Dezember 2022 bis 2026. Hierfür stellt der VVO 65 Mio. EUR bereit. Weiter wird DB Regio bis Dezember 2023 die Nationalparkbahn und den Regionalexpress „Bohemica“ betreiben, dann erfolgt die Vergabe zusammen mit dem Bezirk Ústí nad Labem. Der Haushalt des VVO umfasst 2020 insgesamt 140 Mio. EUR, 112 davon gehen in den Bahnverkehr und 4 Mio. EUR in den Busverkehr. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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