Webinar zum Emissionshandel: CO2-Preis belastet auch Verkehrsunternehmen

Ab dem 01.01.2021 wird die Nutzung fossiler Kraftstoffe auch für Verkehrsunternehmen in Deutschland deutlich teurer. Der Preis für Dieselkraftstoff wird im kommenden Jahr um 7,9 Cent/l ansteigen, nachdem der Bundestag den Einstiegspreis im nationalen Emissionshandel auf 25 EUR je emittierter Tonne Kohlendioxid (CO2) angehoben hat.

Dieses Preisniveau sollte ursprünglich erst 2023 erreicht werden. Mit der Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) will die Bundesregierung künftig auch in den nicht vom EU-Emissionshandel betroffenen Sektoren Verkehr und Gebäude eine CO2-Bepreisung einführen. Dadurch sollen weniger fossile Kraft- und Brennstoffe verbraucht und Investitionen in umweltfreundlichere Technologien und alternative Antriebe umgelenkt werden. Von den Neuregelungen sind nicht nur Kraftstofflieferanten, sondern alle Unternehmen entlang der Lieferkette bis hin zum Verbraucher betroffen. Die Rail Business-Schwesterpublikation EID wird am 29.10.2020 im Rahmen des Webinars „13. EID Kraftstoff-Forum 2021“ eine grundlegende Einführung in die Thematik geben, Handlungsoptionen für betroffene Unternehmen aufzeigen und offene Fragen zur Umsetzung diskutieren. (mb)

Unternehmen & Märkte
Artikel Redaktion Eurailpress
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