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Public Sector Information (PSI)-Richtlinie: Verkehrsforum sieht massive Nachteile für öffentliche Unternehmen

Bei der Überarbeitung der Public Sector Information (PSI)-Richtlinie, die derzeit im Trilog-Verfahren zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und Europäischem Rat erfolgt, sieht das Deutsche Verkehrsforum (DVF) massive Nachteile für öffentliche Unternehmen, auch aus der Verkehrsbranche.

Der Entwurf der PSI-Richtlinie verpflichtet nunmehr ausschließlich öffentliche Unternehmen, ihre Daten in großem Umfang freizugeben. Damit könnten sich ausländische Internetkonzerne am „teils sensiblen Datenschatz bedienen“, so DVF-Geschäftsführerin Heike van Hoorn, ohne dafür einen Mehrwert für die Allgemeinheit zu bieten. Dabei gehe es auch um wettbewerbsrelevante Daten. Die EU sollte die im Einvernehmen mit der gesamten Branche bereits verbindlich festgelegten Datensätze aus der delegierten EU-Verordnung 2017/1926 auch bei der PSI-Richtlinie als Rahmen festlegen. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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