Seehafen-Hinterlandverkehr: Duisport will gegen Hafen Rotterdam klagen

Containerterminal im Hafen Duisburg; Quelle: Duisport/H. Blossey

Der Duisburger Hafen (Duisport) wirft dem Seehafen Rotterdam Wettbewerbsverzerrung vor.

Es geht um die finanzielle Unterstützung der Niederländer für Container-Direktzüge. „Wir werden angesichts der Subventionen für den Hinterland-Verkehr aus dem Seehafen Rotterdam nicht länger in der Beobachterposition bleiben“, sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG auf der Jahrespressekonferenz in Duisburg. Daher prüfe man rechtliche Schritte, der Hafen sieht dies als unzulässigen Eingriff in den Binnenmarkt.  Derzeit werden in Duisburg die Ganzzüge mit Containern aus Rotterdam und Antwerpen sowie mit kontinentalen Einheiten gebildet. Im Gegensatz zu Rotterdam halte sich der Seehafen Antwerpen an die Regeln des europäischen Wettbewerbsrechts, meinte Duisport-Vorstand Markus Bangen. Dieser wolle auch mehr Intermodal-Ganzzüge anwerben, lasse aber die Bewerbung anderer Unternehmen zu. (ag/cm)

Recht
Artikel Redaktion Eurailpress
Anzeige
Artikel Redaktion Eurailpress