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Baden-Württemberg: Personalmangel im Bahnbereich – Akquise im Ausland

31.07.2018

Kundenbetreuerin im Nahverkehr bei der Fahrkartenkontrolle; Quelle: Oliver Lauer/DB AG

Das Thema Personalgewinnung war am Freitag (27.07.2018) das Thema beim zweiten Runden Tisch im Verkehrsministerium in Stuttgart.
Diskutiert wurde, wie neue Mitarbeiter gewonnen werden können, die Attraktivität von Bahnberufen in der öffentlichen Wahrnehmung gesteigert und der Übergang von Personal bei einem Betreiberwechsel einheitlich organisiert werden kann. Prof. Dr. Uwe Lahl, Amtschef im Verkehrsministerium, hatte die in Baden-Württemberg tätigen Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie die beteiligten Gewerkschaften zu dem Treffen eingeladen. Alle Teilnehmer des Runden Tisches waren sich einig, dass die Personalsuche sowohl im Bundesgebiet als auch im Ausland erfolgen muss. In diesem Rahmen wird das Land Baden-Württemberg die Eisenbahnverkehrsunternehmen bei der Ausbildung von Personal fördern und die Gewinnung durch gezielte Werbeaktionen unterstützen. Des Weiteren soll mit den beteiligten Akteuren eine branchenweite Lösung beim Personalübergang im Falle eines Betreiberwechsels erarbeitet werden, mit der das Verfahren bei einem Wechsel von Mitarbeitern zu einem anderen Unternehmen für alle gleich geregelt werden soll. (cm)