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Europäische Union: Sanktionen für sechs russische Firmen wegen Bau der Krim-Brücke

02.08.2018

Die Europäische Union hat am 31.07.2018 sechs russischen Unternehmen wegen ihrer Beteiligung am Bau der neuen Straßen- und Eisenbahnbrücke, die Russland mit der annektierten Halbinsel Krim verbindet, Vermögenssperren auferlegt.
Die Brücke im Wert von 3,6 Mrd. USD über die Straße von Kerč stellt nach Auffassung der EU eine Verletzung der Souveränität der Ukraine dar. Zu den sechs genannten Unternehmen gehören die Bauunternehmen PJSC Mostotrest und CJSC VAD sowie das Ingenieurbüro GPSM, Zaliv Shipyard und die Baukonzerne SGM und Stroygazmontazh Most OOO. Im Rahmen der Maßnahmen werden sämtliche Vermögenswerte dieser Organisationen in der EU eingefroren. Personen und Einrichtungen in der EU dürfen ihnen keine finanziellen Mittel zur Verfügung stellen. Der ukrainische Außenminister Pavlo Klimkin begrüßte die zusätzlichen Sanktionen. (wkz/cm)