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Betrieb & Services | 02. Dezember 2021

Rail-Flow: Intermodal Capacity Broker online gegangen

Zum 01.12.2021 ist der Intermodal Capacity Broker (ICB) von Rail-Flow online gegangen.

Betrieb & Services | 02. Dezember 2021

Baden-Württemberg: SVG erbringt SPNV-Sonderverkehre

Die Schienenverkehrsgesellschaft mbH (SVG) wird ab Fahrplanwechsel im Juni 2022 Sonderverkehre im SPNV in Baden-Württemberg und auch in den benachbarten Bundesländern anbieten.

Recht | 02. Dezember 2021

EU-Kommission: Klage gegen Deutschland wegen „Netze des Regionalverkehrs“

Die EU-Kommission hat heute, 02.12.2021, beschlossen, Deutschland vor dem Gerichtshof der EU zu verklagen,

Unternehmen & Märkte | 02. Dezember 2021

Hitachi Rail: Übernahme der HGV-Plattform V300 Zefiro von Alstom

Hitachi Rail wird die Zugplattform V300 Zefiro für den Hochgeschwindigkeitsverkehr von Alstom übernehmen.

Infrastruktur & Ausrüstung | 02. Dezember 2021

Region Frankfurt: Pläne für RTW Planfeststellungsabschnitt Mitte liegen aus

Die Planungen für die Regionaltangente West (RTW) kommen weiter voran.

Unternehmen & Märkte | 02. Dezember 2021

ÖBB: RoLa im Aufwind

Bei der Rollenden Landstraße (RoLa) der ÖBB wurden die Ergebnisse der Vorjahre bereits jetzt übertroffen.

Unternehmen & Märkte | 02. Dezember 2021

Vossloh: 147 Weichen für türkische HGV-Strecke

Vossloh hat einen wirtschaftlich bedeutsamen Großauftrag über 147 Weichen in verschiedenen Geometrien einschließlich der Ersatzteile sowie weitere Fahrwegkomponenten erhalten.

Personen & Positionen | 02. Dezember 2021

RMV: Ringat wird AR-Vorsitzender der RMV Servicegesellschaft

17 Jahre lang stand Dr. Theodoros Kallianos an der Spitze des Aufsichtsrats der Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft mbH (rms).

Infrastruktur & Ausrüstung | 02. Dezember 2021

Nach Sprengung der Salzbachtalbrücke: Wiesbaden ab dem 22. Dezember wieder erreichbar

Nach der Sprengung der schadhaften Salzbachtalbrücke im Zuge der Autobahn A 66 am 06.11.2021 will die Deutsche Bahn nun am 04.12.2021 die insgesamt fünf Gleise instandsetzen.

Betrieb & Services | 01. Dezember 2021

Corona-Pandemie: Trilex reduziert vorübergehend Fahrplanangebot

Die Entwicklung der aktuellen Corona-Lage lässt die Betriebsdurchführung auch bei Trilex immer schwieriger werden.

Unternehmen & Märkte | 01. Dezember 2021

Abellio: NRW Angebotsablehnung nicht einstimmig

Abellio hat nach eigenen Angaben den drei Aufgabenträgern von Nordrhein-Westfalen, VRR, NWL und NVR, ein mehrfach verbessertes Angebot zur Fortführung der Verkehre vorgelegt.

Unternehmen & Märkte | 01. Dezember 2021

Abellio NRW: Aufgabenträger organisieren Personalübergang

Laut den drei Aufgabenträgern von Nordrhein-Westfalen, VRR, NWL und NVR, hätten rechtliche Gründe gegen eine Direktvergabe der Abellio-Leistungen an Abellio über die zwei Jahre gesprochen.

Betrieb & Services | 01. Dezember 2021

S-Bahn München: Fahrzeuge der S-Bahn Hannover verbessern Angebot in München

Ab Dezember 2022 wird montags bis freitags ein nahezu durchgängiger 20-Minuten-Takt auf den Außenästen der S-Bahn München umgesetzt.

Betrieb & Services | 01. Dezember 2021

BEG: DB Regio und ÖBB-Tochter gewinnen Expressverkehr Ostbayern Übergang

DB Regio und eine neue Tochter der ÖBB sollen den Zuschlag im Vergabeverfahren „Expressverkehr Ostbayern Übergang“ erhalten. Dies hat die zuständige BEG (Bayerische Eisenbahngesellschaft) am 01.12.2021 mitgeteilt.

Unternehmen & Märkte | 01. Dezember 2021

ZVNL: Fahrzeugpool für BEMU in Gründung

Der ZVNL (Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig) hat die Gründung einer Fahrzeugpool GmbH auf seiner Verbandsversammlung am 30.11.2021 beschlossen.

Unternehmen & Märkte | 01. Dezember 2021

Alstom: Zusammenarbeit mit Liebherr bei Brennstoffzellen

Alstom hat eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit Liebherr - Aerospace & Transportation SAS aus Toulouse unterzeichnet.

Infrastruktur & Ausrüstung | 01. Dezember 2021

Deutsche Bahn: Start für Ausbau Angermünde – Stettin

Offiziell begannen am 30.11.2021 in Angermünde die Arbeiten zum Ausbau der Strecke Angermünde – Stettin.

Bahn Manager | 30. November 2021

Zusatzgleis zum Hauptbahnhof Frankfurt/Main beseitigt Engpass

Ein letztes Mal konnte Enak Ferlemann als Parlamentarischer Staatssekretär beim jetzt nur noch geschäftsführenden Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur vermelden: Versprechen eingelöst, Auftrag ausgeführt. „Mit dem neuen Gleis schaffen wir Platz für mehr Züge und beseitigen ein echtes Nadelöhr im Verkehrsknotenpunkt Frankfurt“, erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete Ferlemann am 29. November 2021 bei der Inbetriebnahme des neu gebauten Zusatzgleises am Homburger Damm nördlich der Innenstadt. „Damit können wir den Schienenverkehr im Frankfurter Hauptbahnhof flüssiger und pünktlicher abwickeln und so den hiesigen Fahrgästen ein noch besseres Angebot in Aussicht stellen. Genau das braucht es, um noch mehr Menschen zum Umstieg auf die umweltfreundliche Bahn zu bewegen.“ Ferlemann hatte früh erkannt, dass das deutsche Bahnnetz nicht optimal organisiert ist. In einem Interview sagte der Bahnexperte 2018 dem bahn manager: „Bei Unfällen brauchen wir Umfahrungen. Da sind in den vergangenen zwanzig Jahren viele Fehler gemacht worden. Man hat Ausweichgleise, Überholstrecken herausgenommen, und man hat zu wenig bedacht, dass, wenn eine Hauptmagistrale mal ausfällt, man auch mit Fahrdraht Umfahrungen braucht. Deshalb wird das gesamte Netz jetzt auf solche Lücken abgescreent.“ Das „verkehrspolitische Langzeitgedächtnis“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktionen Ferlemann war sowohl als Staatssekretär als auch als Schienenbeauftragter der Bundesregierung für Bahnfragen zuständig. Er zeigte erfrischende Skepsis auch gegenüber der eigenen Zunft. "Die Kunst des Eisenbahntaktes liegt nicht so sehr in den großen Strecken, sondern in der Verfügbarkeit der Knoten“, erklärte Ferlemann 2019. „Das ist in der Politik allgemein nie der Schwerpunkt gewesen. Politik hat lieber die großen Projekte, da können Politiker Trassenbänder durchschneiden, da können sie Spatenstiche machen, da sind die Medien interessiert. An den Umbau eines Knotens, ob da ein weiterer Bahnsteig entsteht, ob Weichen verlegt werden, ob es eine neue Signaltechnik gibt, da kommt kein Politiker, weil das nicht toll darstellbar ist." Unter Ferlemann und dem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gab es ein eigenes „Bahnknoten-Programm“ – Engpässe wurden erkannt und in den „Vordringlichen Bedarf“ bei der Ausbaufinanzierung gestellt. Hier kann und muss die künftige Bundesregierung stringent weitermachen. Im Fall Homburger Damm kosteten die baulichen Maßnahmen 180 Millionen Euro. Die Deutsche Bahn gab eine eigene Pressemeldung dazu heraus, Politiker und Medien zeigten Interesse – es hat sich offenbar in Deutschland das Verständnis für infrastrukturelle Probleme im Bahnwesen geschärft, auch ein Verdienst Ferlemanns und Scheuers. Für das neue Gleis zwischen der Mainzer Landstraße und der Nordseite des Frankfurter Hauptbahnhofs baute die DB fünf Kilometer Bahnstrecke und 30 Weichen ein. So fahren Fernzüge nun vorwiegend im südlichen Bereich des Hauptbahnhofs an und ab. Der Regionalverkehr hingegen startet und endet größtenteils an der Nordseite der Station. Eine neue Eisenbahnüberführung sorgt dafür, dass die Züge nicht mehr erst andere Verkehre abwarten müssen, bevor sie in den Hauptbahnhof ein- oder aus ihm herausfahren. Damit gewinnt die wichtige Zulaufstrecke zum Hauptbahnhof deutlich an Stabilität. Täglich 25.000 Reisende sind dann verlässlicher mit der Bahn unterwegs, erhofft sich die Deutsche Bahn. ICE-Züge können jetzt schneller in den Hauptbahnhof ein- und aus ihm herausfahren. „Das zusätzliche Gleis am Homburger Damm ist daher eine wirklich gute Nachricht für alle Zugreisenden aus und nach Frankfurt, ein bedeutender Schritt für ein besseres Angebot im Nah- und Fernverkehr und ein wichtiger Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität – und das nach nur vier Jahren Bauzeit“, erklärte Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) befand: „Das sind gute Nachrichten für einen der wichtigsten Bahnhöfe Europas.“ Und der Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds Prof. Knut Ringat freute sich: „Die Inbetriebnahme des zweiten Gleises auf dem Homburger Damm zeigt, dass bei der Schieneninfrastruktur die Zeiten der Ankündigung vorbei sind.“ Der Homburger Damm ist nach dem Elektronischen Stellwerk auf der Tunnelstammstrecke und Gateway Gardens die dritte Inbetriebnahme aus dem Gemeinschaftsprogramm „Frankfurt RheinMain plus“ und für einen zukunftsfähigen Bahnverkehr in der Rhein-Main-Region von hoher Bedeutung. In wenigen Jahren erreicht die DB mit der S6, der Nordmainischen S-Bahn und dem Ausbau des Knotens Stadion einen weiteren Hub für mehr Leistungsfähigkeit auf der Schiene. (red./db/hfs)

Betrieb & Services | 30. November 2021

Bayern: Alle Kreise auf dem Weg in Verkehrsverbünde

Ganz Bayern könnte bald Teil leistungsfähiger Verkehrsverbünde sein.

Fahrzeuge & Komponenten | 30. November 2021

Ungarn: GySEV zieht mangels Finanzierung IC-Tender zurück

Die Beschaffung neuer Intercity-Züge durch die österreichisch-ungarische Bahngesellschaft GySEV muss aus politischen Gründen abgebrochen werden.