Hygiene- und Schutzkonzept im Zugverkehr wirkt

Foto: Rhaetische Bahn

Sicher unterwegs: Mit groß angelegten Betriebstests auf das Covid-19-Virus liefert die Rhätische Bahn wichtige Erkenntnisse über das Ansteckungsrisiko im Zugverkehr. Seit Februar 2021 stellt die Schweizer Panoramabahn ihren Mitarbeitern wöchentlich PCR-Spucktests zur Verfügung.

Bislang führten die 1.500 Mitarbeiter der Rhätischen Bahn über 7.300 freiwillige Tests durch. Lediglich in 20 Fällen wiesen die Tests ein positives Ergebnis auf. 500 Tests entfielen dabei gezielt auf das Zugpersonal, wovon nur drei positiv waren. Die Nachverfolgung zeigt, dass sich das Virus vor allem im familiären Bereich übertrug.

„Das Risiko einer Ansteckung im Zug ist demnach gering“,

erklärt Andreas Bass, Mitglied der Geschäftsleitung der Rhätischen Bahn. „Unser Schutzkonzept funktioniert. Die Tests und unsere vorherigen Erfahrungen zeigen, dass es im Zug beim Personal zu keinen Ansteckungen kam.“ Die Rhätische Bahn sorgt mit einem umfassenden Hygienekonzept für die Sicherheit von Fahrgästen und Mitarbeitern. So werden Kontakt- und Oberflächen in den Zügen mehrmals täglich gereinigt und desinfiziert. Die Maskenpflicht für Personen ab zwölf Jahren sorgt für Sicherheit.

Im Kampf gegen das Covid-19-Virus kommt der Rhätischen Bahn eine besondere Rolle zu. Zweimal täglich transportiert sie rund 6.000 Corona-Tests aus den Bündner Tälern nach Landquart. Von hier aus geht ihre Reise weiter in ein Labor nach Buchs in St. Gallen. Der Schweizer Kanton Graubünden richtete in den Bahnhöfen und an weiteren zentralen Orten Sammelstellen für Tests ein. Jeder vierte Arbeitnehmer lässt sich inzwischen regelmäßig auf das Virus testen. (red/RHB)

Bahn Manager
Artikel Redaktion bahn manager
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