Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz/Hessen

National Express und SPNV-Aufgabenträger wollen Verkehrsverträge anpassen

NX betreibt die RRX-Linien; Foto: Kompetenzcenter Marketing NRW

Um auf den von National Express (NX) bedienten Linien in Nordrhein-Westfalen und angrenzenden Bundesländern bessere Pünktlichkeit zu erreichen, haben sich NX und die zuständigen Aufgabenträger auf Anpassungen bei den Verkehrsverträgen verständigt.

Zu den zentralen geplanten Punkten zählen:

  • Umstellung auf einen Bruttovertrag (festes Entgelt unabhängig von den Fahrgeldeinnahmen) für die Linien RE 7 und RB 48 des Rhein-Münsterland-Expresses (RME) ab 2026
  • Verlängerung um mindestens zwei Jahre bis Dezember 2032 sowie Anpassung auf Basis des Verkehrsvertrages 2.0 des RME-Vertrags
  • Verkürzung der Laufzeit der vereinbarten Leistungen des Rhein-Ruhr-Expresses (RRX, Linien RE 1, RE 4, RE 5, RE 6, RE 11) von Dezember 2033 auf Dezember 2030 zur Vorbereitung einer Neuausschreibung im Rahmen des Nahverkehrsplans NRW.

NX soll seinerseits Maßnahmen für mehr Pünktlichkeit und Sauberkeit festschreiben, unter anderem die operativen Puffer gegen Verspätungen erhöhen sowie auf besonders ausgelasteten Strecken die Sitzplatzkapazitäten erhöhen. Die Verkehrsverträge betreffen die Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Go.Rheinland, Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV) und Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord). Ende Januar haben sie sowie NX und die britische Muttergesellschaft Mobico Group plc. dem Start der Ausarbeitung der Neuordnung zugestimmt. (jgf)

Artikel Redaktion Eurailpress
Artikel Redaktion Eurailpress