SBB: Nach Erdrutsch wird Eppenbergtunnel weiter gebaut

Loch über Eppenbergtunnel dem im offenen Feld nach einem Erdrutsch; Foto: SBB

Probleme beim Tunnelbau gibt es auch in der Schweiz. So ereignete sich am 02.09.2017 beim Bau des Eppenbergtunnels während des Vortriebs mit der Tunnelbohrmaschine rund 16 m hinter dem Bohrkopf eine Rutschung der Erde.

Dabei ist ein Loch von rund 6 m Durchmesser und 3 m Tiefe auf einem freien Feld entstanden. Die Überdeckung von der Tunnelbohrmaschine bis zur Erdoberfläche beträgt an dieser Stelle rund 15 m. Laut SBB hat die Rutschung keinen Einfluss auf den Tunnelvortrieb, dieser werde „planmäßig fortgesetzt“. Die Rutschung befindet sich in der rund 150 m langen Übergangszone vom Fels- zum Lockergestein. Ende 2017 rechnet das Bauteam mit dem Tunneldurchstich in Gretzenbach. Der viergleisige Ausbau Olten – Aarau mit dem Eppenbergtunnel als Kernelement soll Ende 2020 in Betrieb gehen, die Kosten liegen bei 855 Mio. CHF. (cm)

Infrastruktur & Ausrüstung
Artikel Redaktion Eurailpress
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