Abellio: NRW Angebotsablehnung nicht einstimmig

Abellio hat nach eigenen Angaben den drei Aufgabenträgern von Nordrhein-Westfalen, VRR, NWL und NVR, ein mehrfach verbessertes Angebot zur Fortführung der Verkehre vorgelegt.

Dabei habe das erste Angebot bereits die Zustimmung von NWL und NVR erhalten – nur der VRR habe selbst das nochmals erhöhte Gesamtpaket abgelehnt, so Abellio. Das Angebot sah vor, das Ruhr-Sieg-Netz, das Niederrhein-Netz und die Linie S 7/Der Müngstener jeweils bis zum Ende der Vertragslaufzeit im Jahr 2034 (Ruhr-Sieg-Netz) bzw. 2028 (Niederrhein-Netz und S 7) weiter zu betreiben. Die Linien RE 1 und RE 11 des Rhein-Ruhr-Expresses (RRX) sowie die Linien der S-Bahn Rhein-Ruhr sollten entsprechend der bisher geführten Gespräche für weitere zwei Jahre durch die Abellio Rail GmbH befahren und zum Dezember 2023 abgegeben werden. Dazu war Abellio gewillt, „umfangreiche Kompensation durch Verlustübernahmen und Barauszahlungen in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrags zu leisten“. Insbesondere in den Netzen S-Bahn Rhein-Ruhr (Vertragsabschluss 2016) und Rhein-Ruhr-Express (Vertragsabschluss 2015) seien die Kostenexplosionen „gravierend“. (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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