Berlin/Brandenburg: Alternative Antriebe für Prignitz-Express

Bis Ende 2028 sollen die Fahrzeuge für den Prignitz-Express (RE 6 und RB 55) auf alternative Antriebe – Batterie- oder Wasserstoffspeicher – umgestellt werden.

Der VBB hat dafür nun ein Gutachten in Auftrag gegeben, dessen Ergebnisse im Herbst vorliegen sollen. Der Systementscheid soll noch 2021 erfolgen. Im Rahmen des Projekts i2030 wird auf dem Korridor des Prignitz-Express unter anderem das Ziel verfolgt, die Linien RE 6 und RB 55 im 30-Minuten-Takt von Hennigsdorf über Berlin-Tegel nach Berlin Gesundbrunnen einzubinden. Zudem soll die RB 55 über Kremmen hinaus bis Neuruppin erweitert und die S-Bahn über Hennigsdorf hinaus bis Velten (Mark) verlängert werden (Projekt i2030 Nordwest). Aktuell ist geplant, dass sich S-Bahn und Regionalverkehr zwischen Berlin-Tegel und Velten die Gleise teilen. Daher sind hier BEMU oder HEMU vorgesehen. Dabei ist für die BEMU zu klären, wo Oberleitungsabschnitte entstehen müssen. Zu dem Thema hat bereits Anfang des Jahres Hans Leister von Innoverse eine Studie veröffentlicht (Rail Business 7/21). (cm)

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Artikel Redaktion Eurailpress
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