Berlin/Brandenburg: VBB schreibt SPNV Berlin – Stettin aus

Der VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) hat nun das Vergabeverfahren zum Betrieb des SPNV-Netzes Berlin-Stettin (NBS) gestartet.

In dem Verhandlungsverfahren (TED: 2021/S 169-442227) geht es um den Betrieb der Linien

• RE 9 Bundesgrenze DE/PL – Angermünde – Berlin (1,08 Mio. Zugkm/a) und

• RB 66 Bundesgrenze DE/PL – Angermünde (430.000 Zugkm/a).

Die Linie RB 66 steht zurzeit unter dem Vorbehalt einer abschließenden Klärung der Vergabestelle mit der Wojewodschaft Westpommern. Auch gibt es noch einen Haushaltsvorbehalt seitens Berlins zur Finanzierung des Verkehrs. Auf polnischer Seite müssen beide Linien eigenwirtschaftlich betrieben werden, eventuell wird aber die Wojewodschaft Westpommern eingebunden. Die RE 9 kann möglicherweise im Umfang von 200.000 Zugkm/a verlängert werden. Das Angebot wird ausgebaut – es soll mit Umsteigen eine stündliche Verbindung zwischen Berlin und Angermünde mit um 20 Minuten verkürzter Fahrzeit geben. Bedingung ist der Abschluss des zweigleisigen Ausbaus und der Elektrifizierung. Der Vertrag soll vom 26.12.2026 bis zum 11.12.2038 gelten. Die Teilnahmeanträge müssen bis zum 28.09.2021 vorliegen. Gebrauchtfahrzeuge sind zugelassen. (cm)

Betrieb & Services
Artikel Redaktion Eurailpress
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