Bulgarien, Nordmazedonien und Albanien: MoU für Ausbau einer durchgehenden Bahnstrecke

Die Verkehrsminister von Bulgarien, Nordmazedonien und Albanien nach der Unterzeichnung des MoU; Foto: Verkehrsministerium von Bulgarien

Die Länder Bulgarien, Nordmazedonien und Albanien haben ein Memorandum zum Ausbau einer durchgehenden Bahnverbindung unterzeichnet.

Ziel ist es, diese bis 2030 fertigzustellen. So will Bulgarien die Modernisierung der Strecke Sofia – Pernik – Radomir – Gyueshevo abschließen und die fehlenden 2,5 km bis zur Grenze mit Nordmazedonien bauen. Nordmazedonien will die Arbeiten an der 65 km langen Strecke Kumanovo – Beljakovci – Kriva Palanka abschließen und die 23 km lange Strecke von Kriva Palanka nach Deve Bair bis an die Grenze zu Bulgarien bauen. Weiter soll die Modernisierung und Elektrifizierung der Strecke Kumanovo – Skopje – Kičevo erfolgen und eine neue, 70 km lange Strecke von Kičevo nach Struga und zur albanischen Grenze bei Lin gebaut werden. Albanien schließlich hat zugesagt, die 37 km lange Strecke Tiranë – Durrës auszubauen, verbunden mit einer 5,7 km langen Stichstrecke zum Flughafen Nënë Tereza bei Rinas. Außerdem hat sich Albanien verpflichtet, die Strecke Durrës – Rrogozhinë – Elbasan – Pogradec zu sanieren und die kurze fehlende Verbindung zur nordmazedonischen Grenze zu bauen. (cm)

Politik
Artikel Redaktion Eurailpress
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